Entwicklung des Dramas
Die Wurzeln des europäischen Dramas
• Das griechische Drama entwickelte sich aus religiösen
Chorgesängen zu Ehren des Dionysos, des Gottes des
Weines und der Vegetation. Es handelte sich dabei wohl um
Lieder, die von verkleideten Personen, so genannten
Satyren, tanzend vorgetragen wurden.
• THESPIS (um 500 v. Chr.) stellt dem Chor einen
Schauspieler gegenüber, sodass zu dem Chorgesang ein im
Wesentlichen erzählender Monolog trat.
• Da Thepsis nicht nur das Leben, sondern auch den Tod des
Naturgottes behandelt, kommt zu dem ursprünglich
fröhlichen Satyrenspiel ein trauriges Element, das
allmählich in den Vordergrund tritt.
AISCHYLOS (525 - 456 v.Chr.)
• Verfasser der Orestie
• Begründer der griechischen Tragödie
• verkleinerte den Chor
• stellte dem Chor einen zweiten Schauspieler gegenüber
• Einführung des Dialogs
• Die Schauspieler - ausschließlich Männer - trugen wallende
Gewänder und mit Schalltrichtern ausgestattete
Charaktermasken.
SOPHOKLES (496 - 406 v. Chr.)
• reduzierte den Chor noch weiter
• führte den dritten Schauspieler ein
• gilt dank Ödipustrilogie als Schöpfer des so
genannten analytischen
Enthüllungsdramas
Dramas, des
Analytisches und synthetisches Drama
• Das synthetische Drama
• Das analytische Drama
• Enthüllungsdrama
• Die Konflikt auslösenden
Ereignisse haben vor dem
Einsetzen der Handlung
stattgefunden und sind
weder den handelnden
Personen noch dem
Publikum zur Gänze
bekannt.
• Zieldrama
• Die Handlung setzt mit den
Konflikt auslösenden
Ereignissen ein und strebt
zeitlich fortlaufend dem
Ende zu.
Die Griechen
• AISCHYLOS: Menschen geben den Göttern die Schuld an
allem
• SOKRATES: Menschen nehmen ihr Schicksal selbst in
die Hand.
• EURIPIDES (480 - 406 v. Chr.): psychologisches
Einfühlungsvermögen
 Frauen lieben, werden betrogen und/oder gehen an ihrer
Liebe zugrunde. Iphigenie, Medea, die betrogen wird
und Rache nimmt und Phädra, die an der Liebe zu ihrem
Stiefsohn zugrunde geht.
• ARISTOPHANES (450 - 395 v. Chr.): KOMÖDIEN.
Einige seiner zeit- und gesellschaftskritischen Stücke sind
erhalten.
ARISTOTELES (384 - 322 v. Chr.)
• nannte in seiner Poetik den Zweck der
Tragödie:
 Furcht und Mitleid erwecken
 Mitleid mit den Helden
 Furcht vor einem ähnlichen Schicksal
• forderte die drei Einheiten
 Einheit der Handlung, des Ortes und der Zeit (höchstens
Sonnenaufgang bis -untergang). Diese Forderungen
wurden erst von Shakespeare und dann von Lessing
ignoriert!
Das christliche Mysterienspiel
• Neben dem griechischen Drama ist das christliche
Mysterienspiel die zweite Wurzel des europäischen
Dramas.
• Bei den christlichen Mysterienspielen handelt es sich um
aus der Liturgie entwickelte geistliche Dramen des
Mittelalters mit Stoffen aus dem Leben Christi.
• Bereits im 9. Jh. wurde die Osterliturgie von mehreren
Geistlichen vorgetragen, von denen jeder eine bestimmte
Rolle las.
• Fortschreitende Dramatisierung und Verweltlichung bei
zunehmender Zuschauer- und Schauspielerzahl veranlasste
die Geistlichen im 13. Jh., die "Bühne" aus der Kirche ins
Freie zu verlegen.
Passions- und Krippenspiel
• In zunehmendem Maße übernahmen Laiengruppen die
Aufführung von Passions- und Krippenspielen auf einer
so genannten Simultanbühne.
 Hinweis: Im Gegensatz zur heute üblichen
Sukzessivbühne, bei der nicht alle Schauplätze
nebeneinander gegenwärtig sind, sondern nacheinander
auf derselben Bühne durch Dekorationswechsel abfolgen,
diente der Marktplatz vor der Kirche in seiner ganzen
Ausdehnung als Simultanbühne, die Häuser bildeten die
Dekoration.
Fastnachtspiel und Humanistendrama
• Neben dem geistlichen Drama entwickelte sich etwa im 14. Jh.
auch eine weltliche Form des Dramas, das Fastnachtspiel. Der
wohl bedeutendste Vertreter dieses schwankhaft-volkstümlichen
Spiels, das sich durch eine äußerst derbe Sprache auszeichnet,
ist der Nürnberger Meistersinger Hans Sachs (1494-1576).
• Neben den Fastnachtspielen haben auch die Humanisten und die
Reformation viel zur Entwicklung des Dramas beigetragen,
denn in den Städten wurden Lateinschulen gegründet, in denen
von den Schülern Theaterstücke in lateinischer Sprache
aufgeführt wurden. So entstand das Humanistendrama oder
lateinische Schuldrama. Neu war nicht nur die Einteilung in
Akte, sondern auch die spannendere strafferer Gestaltung des
Dramas.
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Das
protestantische
Tendenzdrama
Während der Reformation wurde aus dem Fastnachtspiel das
protestantische Tendenzdrama. Es wurden biblische Dramen
verfasst und aufgeführt.
Im Jesuitendrama, dem Drama der Gegenreformation, steht im
Allgemeinen ein Heiliger im Mittelpunkt, später wurden aber auch
Sagen, Legenden und andere Stoffe verwendet.
Das Jesuitendrama blühte vor allem in Wien, Salzburg und München.
Das barocke Hoftheater ging (vor allem in Wien) aus dem
Jesuitendrama hervor, wurde aber auch von der italienischen Oper
beeinflusst, der Martin Opitz durch seine Dafneübersetzung den Weg
geebnet hatte.
Ursprünglich sollte das antike Heroendrama wieder belebt werden,
doch bald überwog großer szenischer Pomp. Gesang, Tanz, Prunk
und Aufmachung (Bühnenmaschinen) traten in den Vordergrund.
Musik spielte eine große Rolle im Barocktheater.
Barockopern wurden in italienischer Sprache aufgeführt.
ANDREAS GRYPHIUS
• Carolus Stuardus, oder die ermordete Majestät schildert die
Hinrichtung König Karls I. von England.
• Cardenio und Celinde ist eine Art bürgerliches Trauerspiel.
• Peter Squenz ist ein Lustspiel, in dem Handwerker, die ein
Theaterstück aufführen wollen, wegen ihrer Unbeholfenheit verspottet
werden.
• Horribilicribrifax ist eine Verspottung prahlerischer, aber feiger
Soldaten. Das Stück zeigt die Sprachverwilderung und die Zustände
der Zeit.
• Die hochtrabenden, blutrünstigen, von Possen durchzogenen
geschichtlichen Spektakelstücke der Wandertruppen wurden später
(ab 1700) auch Haupt- und Staatsaktionen genannt: Eine
Hauptaktion ist eine große, heldenmutige oder tragische Handlungen.
Das Wort "Staat" heißt in diesem Zusammenhang soviel wie
"Aufwand", "Pracht" - die Aufführung sollte diesbezüglich den
dargestellten Personen und Ereignissen entsprechen. - Eine lustige
Person war aber immer dabei.
Englische Schauspielgruppen
• Ab 1592 kamen Schauspieler aus England nach Deutschland
und Österreich. Sie spielten zunächst auf Englisch
(wahrscheinlich teilweise pantomimisch), dann auf Deutsch.
• Schauspieler waren "vogelfrei" (rechtlos), sie wurden erst
später in den Bürgerstand erhoben. Im 17. Jh. wurde bereits
ausschließlich auf Deutsch (von Deutschen) gespielt. Es
bildeten sich Ensembles an den (fürstlichen) Höfen (teilweise
aus Amateuren).
• Dank der englischen Schauspieltruppen entstand der
berufsmäßige Stand der Schauspieler. Die Stücke strotzten vor
Gräueltaten (blutigen Szenen), pomphaften Aufzügen, Tänzen
und Musikeinlagen, aus denen sich später die Singspiele
entwickelten, und einer schwulstigen (bombastischen) Sprache.
Globe Theatre
http://www.shakespeares-globe.org/navigation/frameset.htm
COMEDIA DELL‘ ARTE
• Die wichtigste Gestalt in den Volksstücken war die
lustige Person, die auch in Tragödien nicht fehlen
durfte. Die durch ihre rohen und derben Späße
auffallende Figur, die das Pendant des Harlekin der
italienischen Comedia dell' arte [Stehgreifkomödie]
ist, wurde zum Liebling des Publikums (Pickelhering,
Hans Wurst, Hans Suppe, Hans Punsch).
• Die Stücke handeln von bedeutenden historischen
Ereignissen, die meist blutig enden. Es wurden auch
Dramen Shakespeares aufgeführt, doch wurden sie
dem Geschmack des Publikums angepasst.
VOLKSTHEATER DES BAROCK
• Das Volkstheater des Barock blühte vor allem in Wien (am
Kärnthnerthortheater). Die Volksstücke waren vom
Barocktheater und den englischen Komödianten beeinflusst. Es
wurde aus dem Stehgreif gespielt.
• Joseph Stranizky, der seit 1712 das Kärnthnerthortheater (die
1. stehende Volksbühne) leitete, und sein Nachfolger, Gottfried
Prehauser, waren Hauptvertreter des Volksstückes und die
Hauptdarsteller des Hans Wurst.
• Später trat neben die Stehgreifkomödie noch die Zauberposse.
• Aus der Wiener Volkskomödie entwickelte sich später das
Volksstück des Biedermeier, das von Ferdinand Raimund
(1790-1836) und Johann Nepomuk Nestroy (1801-1862)
dominiert wurde.
Das klassische deutsche Drama
• Ziel: (wie bei Aristoteles) Menschen zu läutern.
• Forderungen an die Tragödie u.a. von Gustav Freytag
 Gliederung der Tragödie in fünf Abschnitte, entsprechend den fünf
Akten:
 In der Einleitung werden die wichtigen Personen vorgestellt; die
Hauptperson tritt allerdings oft noch nicht auf, von ihr wird
gesprochen.
 Mit dem so genannten erregenden Moment, in dem den Zuschauern
der Konflikt klar wird, steigert sich die Handlung
 Das Geschehen spitzt sich zu und erreicht seinen dramatischen
Höhepunkt, der zugleich auch Wendepunkt (Peripetie am Ende des
3. Aktes) ist.
 Die fallende Handlung zeigt die Folgen der Tat und die
Ausweglosigkeit der Situation des Helden.
 Im letzten (5.) Akt ereignet sich die Katastrophe: Der tragische Held
sühnt seine Tat mit dem Tod.
Aufbau des klassischen Dramas
Quelle: www.schuelerlexikon.de - Literatur
Volksstück
Das Volksstück ist ein Theaterstück
über das Volk und für das Volk.
Ferdinand Raimund (1790 – 1836)
1823 Der Barometermacher auf der Zauberinsel
1824 Der Diamant des Geisterkönigs
1826 Das Mädchen aus der Feenwelt,
oder Der Bauer als Millionär
1826 Die gefesselte Phantasie
1827 Moisasurs Zauberfluch
1828 Der Alpenkönig und der Menschenfeind
1829 Unheilbringende Zauberkrone
1834 Der Verschwender
J. N. E. A. Nestroy (1801 – 1862)
1833 Der böse Geist Lumpacivagabundus,
oder Das liederliche Kleeblatt
1835 Zu ebener Erde und erster Stock
1840 Der Färber und sein Zwillingsbruder
1840 Der Talisman
1841 Das Mädl aus der Vorstadt
1842 Einen Jux will er sich machen
1843 Liebesgeschichten und Heiratssachen
1844 Der Zerrissene
1847 Die schlimmen Buben in der Schule
1849 Freiheit in Krähwinkel
1853 Theaterg'schichten durch Liebe, Intrige, Geld und Dummheit
Ödön von Horváth (1901- 1938)
Glaube Liebe Hoffnung
Die Unbekannte aus der Seine
Der jüngste Tag
Figaro lässt sich scheiden
Don Juan kommt aus dem Krieg
Kasimir und Karoline
Geschichten aus dem Wienerwald
Carl Zuckmayer (1896-1977)
Kreuzweg (1920)
Pankraz erwacht oder Die Hinterwäldler (1925)
Der fröhliche Weinberg (1925)
Schinderhannes (1927)
Katharina Knie (1929)
Hauptmann Köpenick (1931)
Des Teufels General (1946)
Drehbuch für den Blauen Engel (1929)
Als wär’s ein Stück von mir (Autobiografie, 1967;
Repr. 1992)
Martin Sperr
• 14.9.1944 - 2002
• Jagdszenen aus Niederbayern
(1966).
Dieses Stück machte ihn zum
Erneuerer der von M. Fleißer
und Ödön von Horváths
begründeten Form des
modernen Dialekttheaters.
• Quelle (des Bildes):
http://wuerzburg.gayweb.de/archiv/jagdszen.shtml
Todesanzeige
Martin Sperr 57jaehrig gestorben
Muenchen. Der Schriftsteller Martin Sperr ist mit 57
Jahren gestorben. Sperr wurde vor allem als Autor des
Stueckes "Jagdszenen aus Niederbayern" und anderer
Theaterstuecke bekannt. Die "Jagdszenen aus
Niederbayern" wurden 1966 am Theater in Bremen
uraufgefuehrt. Das Stueck schildert Intoleranz,
Verlogenheit und Doppelmoral einer Dorfgemeinschaft.
In einer Berliner Inszenierung stand Sperr auch als
Schauspieler auf der Buehne. In der Verfilmung seines
Stuecks spielte er 1968 die Hauptrolle.
http://www.germnews.de/archive/gn/2002/04/07.html#14
Jura Soyfer (1912 - 1939)
Der aus einer russischen Adelsfamilie stammende
Jura SOYFER (1912-1939), der 1917 nach Wien
floh und im KZ Buchenwald starb, schrieb Gedichte
und sketchartige Kurzdramen für Kleinbühnen und
Kabaretts, die in der Tradition des Wiener
Volkstheaters (Nestroy) stehen.
Am bekanntesten sind das so genannte
Dachaulied und Der Lechner Edi
schaut ins Paradies.
Franz Xaver Kroetz (*1946)
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Wildwechsel (1968, erschienen 1973)
Maria Magdalena (1974)
Kir Royal (TV – Serie)
Furcht und Hoffnung in Deutschland
Nicht Fisch nicht Fleisch
Wolfgang Bauer (*18.3.1941)
 Magic Afternoon (UA 1968)
 Change (1969)
 Film und Frau (Shakespeare the Sadist; 1971),
Silvester oder das Massaker im Hotel Sacher (UA
1971)
 Gespenster (UA 1974)
 Magnetküsse (UA 1976)
 Memory Hotel (UA 1980)
 Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen
wir? (UA 1982).
Peter Turrini (*26.9.1944)
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Rozznjogd (1971)
Sauschlachten (1972)
Kindsmord (1973)
Der tollste Tag (1972, Bearbeitung von Figaros Hochzeit)
Die Wirtin (Bearbeitung eines Stücks von Goldoni)
Alpensaga (1974), die sechsteilige Fernsehserie
Josef und Maria (1980)
Die Bürger (1982)
Die Minderleister (1988)
Tod und Teufel, Eine Kolportage (1990)
Alpenglühen (1993)
Grillparzer im Pornoladen (UA 1993, nach einer Vorlage von Willard
Mann),
Erlebnisse in der Mundhöhle (Roman, 1972),
Ein paar Schritte zurück (Gedichte, 1980)
Bertolt Brecht (1898 – 1956)
Eugen Berthold Friedrich Brecht
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1917 Abitur
1918 als Lazarettsoldat eingezogen
Baal
Zusammenarbeit mit Carl Zuckmayer für Max
Reinhardt am Berliner Theater
• Dreigroschenoper (mit Kurt Weill)
Kennzeichen des epischen Dramas
• Es erstreckt sich wie ein Roman über Räume und Zeiten.
• Jede Szene stellt ein Bild für sich dar, die Schauplätze wechseln,
die Handlung weist Zeitsprünge auf.
• Einblick in ein vielschichtiges Geschehen
• offene Form: Das Ende bleibt häufig offen, denn der Zuschauer
soll weiterdenken und für sich die Folgerungen ziehen.
• Appell an den Verstand, denn es will belehren, indem es dem
Zuschauer von bestimmten Lebenssituationen in einer solchen Art
und Weise berichtet, dass dieser, auch wenn er vielleicht nicht
gelassen bleibt, doch die Kontrolle über seine Gefühle behält.
• Das epische Theater fordert (intellektuellen) Überblick und
Mitdenken des Zuschauers.
Entwicklung des Dramas
Quelle: www.schuelerlexikon.de (Literatur)
Verfremdung
• Nicht innere Wandlungen und individuelle Schicksale
bestimmen die Handlung, sondern die
gesellschaftlich-historische Bedingtheit der
drastischen Gestalten.
• Anstelle der Einfühlung setzt Brecht das Kunstmittel
der Verfremdung ein. So tritt in manchen Dramen
Brechts ein Erzähler auf, der außerhalb der
Handlung steht und sie kommentiert. Er ist Vermittler
zwischen Bühnengeschehen und Zuschauer.
Schauspieler treten aus ihren Rollen heraus, stellen
sich dem Publikum vor.
• In manchen Stücken sind Songs, die in einer mehr
oder weniger losen Beziehung zur Handlung stehen.
Mutter Courage und ihre Kinder
Mutter Courage
Katrin, ihre stumme Tochter
Eilif, der ältere Sohn
Schweizerkas, der jüngere Sohn
Feldprediger, Koch,
Yvette Pottier
Der Werber, Feldwebel,
Feldhauptmann, Zeugmeister,
Soldat mit der Binde, ein anderer
Feldwebel, der alte Obrist, ein
Schreiber, ein junger Soldat, ...
Links zu Mutter Courage
•
http://www.uni-essen.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/dramatik/brmuttercourage.htm
•
www.schuelerlexikon.de (Literatur)
•
http://www.uni-trier.de/uni/fb2/germanistik/hyperfiction_werkstatt/bert_brecht/courage.html
•
http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/BrechtBertolt/ (Biografie)
Wiener Moderne - Dekandezliteratur
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PHILOSOPHEN, die für diese Zeit von Bedeutung waren
Søren KIERKEGAARD (1813-1855)
Friedrich NIETZSCHE (1844-1900)
Arthur SCHOPENHAUER (1788-1860)
• PSYCHOANALYTIKER: Sigmund FREUD (1856-1939)
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Autoren der WIENER MODERNE
Hermann Bahr (1863-1934)
Peter Altenberg (1862-1919)
Karl Kraus (1874-1936)
Stefan Zweig (1881-1942)
Arthur Schnitzler (1862-1931)
Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)
Vertreter des absurden Theaters
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Samuel Beckett (1906-1989): Warten auf Godot
Eugene Ionesco (1909-1994): Die Nashörner
Harold Pinter (*1930): Der Hausmeister
Edward Albee (*1928): : The Zoo Story, Who‘s Afraid of
Virgina Woolf, The Goat, or Who is Sylvia?
• Vaclav Havel (*1936): Das Memorandum (1965)
• Wolfgang Hildesheimer (1916 -1991)
• Günther Grass (*1927)
Kennzeichen des absurden Theaters
• Verzicht auf logischen Handlungsvorgang und auf
vorantreibende Dialoge zugunsten eines banalen und
ziellosen Redens der Figuren, deren Thesen sich im
Kreise bewegen und austauschbar geworden sind.
• Entmenschlichung der Figuren zu sinnlos
handelnden Marionetten ohne psychologische
Konsequenz.
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